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Fünf Treffer gegen Nikos Treff

Es gibt Tage an denen scheint die Sonne besonders schön, die Blätter sind besonders grün, die Vögel zwitschern ihr schönstes Lied und flattern bei milden Temperaturen vorbei an kräftigen Eichen und über bunte Wildwiesen mit Blüten die jede Farbe der Natur wiedergeben und es gibt Tage in Bergedorf West….

Da ist das Wetter grau, die Sonne guckt aus Angst gar nicht durch die Wolken durch, das Spielfeld ist rot, die Umkleidekabine ist ausgerechnet noch von BLS besetzt und der Gegner bringt auch kein Championsleague-Glamour mit sich…Und dann noch der Weg zum Platz, auf dem sich jeder mindestens ein Mal verfahren hatte…

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Piraten kapern ‘nen Pokal!

IMG_8875Die Sonne strahlte am frühen Morgen über dem lang gewachsenen Kunstgrün des HFV. Die ersten Gegner von Dardania haben sich bereits neben dem Platz versammelt, albanische Flaggen auf den Rücken gebunden und den Rasen begangen als die ersten Piraten eintrafen. Die Sonne strahlte vom Himmel und bis 10:00 Uhr hatte sich auch der Großteil der Piratenmeute am Treffpunkt versammelt.

Selten konnte man eine solche Anspannung vor dem Spiel in der Runde verspüren. Alle die es irgendwie einrichten konnten sind zum Pokaltermin erschienen. Es fanden Anreisen aus Ost- und Süddeutschland statt nur um diesen einen Moment bewohnen zu können.

 

In der Kabine angekommen steigerte sich die Anspannung weiter und konnte durch gezielte Sprüche von Atze dem Lukas Podolski des FC Störtebeker aufgelockert und in Konzentration umgewandelt werden.

Bevor die Piraten sich zum Warmmachen begaben wurden Aufstellung und Taktik besprochen. Gecko konnte mit Feuer in den Augen alle Mitspieler in seinen Bann ziehen und so begab man sich zum warm machen die morgendliche Hitze des Platzes.

Auf Grund der hochsommerlichen Temperaturen begab man sich im Anschluss noch einmal geschlossen in die Kabine und schwor sich auf das Spiel ein. Man munkelt, dass die aufbrechenden Störtebekerschlachtrufe nach der Ansprache noch heute als Echo durch die Jenfelder Hochhäuser hallen und beim Verlassen der Kabine spürte man, dass der rausgeschriehene Wille bei Dardania Eindruck hinterlassen hatte.

Mit entsprechender Gänsehaut wurde vor zahlreichen Piratenanhängern und Veteranen eingelaufen und gewunken. Es fehlte nur die entsprechende Hymne (die Anlage sollte man für das nächste Jahr schon einmal einkaufen, el Presidente)…

Die erste Halbzeit zeigte auf, dass die höherklassigen Piraten das Spiel gewinnen wollten. Man stand stabil in der Defensive und ließ nichts zu. Lediglich zwei Situationen gallt es zu entschärfen, doch diese wurden durch Michel und die Abschlussschwäche von Dardania abschließend geklärt.

Störtebeker gelangen immer wieder Angriffe, wenn schnelle Seitenwechsel vollzogen wurden, doch der letzte Punch fehlte bis zu Halbzeit noch.

In der Halbzeit wurde Kapitän mit Eis und Handgelenksmanschette versorgt, denn das bereits einmal gebrochene Handgelenk wies eine erhebliche Schwellung auf und verursachte Gecko starke Schmerzen. Doch diese hielten ihn nicht davon ab die richtigen Worte an die Mannschaft zu richten. Che verdeutlichte noch einmal, dass wir einen Plan haben und Dardania nicht und deswegen der Pokal nur an uns gehen kann. Gecko verkündete zudem, dass wir nach der Halbzeit nun auf das 1:0 gehen werden und deutlich offensiver pressen und aggressiver rangehen an den Gegner.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit folgten mehrere Chancen für die Piraten, die zunächst nicht genutzt werden konnten. Ulf platzierte einen Seitfallzieher über dem Tor, Sascha köpfte daneben und es zog die alte Regel, wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, dann müssen Standards her.

Sascha warf von der linken Seite ein, Ulf verlängerte und der fliegende Kapitän der Piraten nickte mit Wucht in die Maschen ein. Ein genau so in der Halbzeit abgesprochener Torerfolg, der die Piraten in Führung und die Gegner in Bedrängnis brachte.

In der 75. Minute folgte die spielentscheidende Szene als Alex einen Standard in die Mitte schlug und erneut Gecko mit dem Kopf zur Stelle war und sich gebührend vond en Piraten feiern lassen konnte.

Trotz des Platzverweises von Alex in der 85. Minute wegen Anymositäten und eigener Regelauslegung des Schiedsrichters wussten alle am Platz, dass hier nichts mehr passieren wird.

Nach 93 Minuten wurde abgepfiffen und die Piraten bejubelten einen grandiosen Erfolg für den sämtlicher Kicker des Kaders verantwortlich waren. Der Sieg konnte nur durch den überragenden Zusammenhalt erreicht werden und dieser wird bald bei einer gebührenden Doppeldeckertour durch Hamburg befeiert werden!

Dann auch mit Pokal, denn der entsprechende Pokal konnte durch die HFFG nicht zeitgerecht bestellt und somit auch nicht nach dem Erfolg an die Mannschaft übergeben werden. So feierte man mit einem anderen Pokal aus der Vitrine, was der Laune der Piraten beim 10-stündigen Pokalsiegergrillfest kein Abruch tat.

Am Folgetag erhielt Gecko die Diagnose Handgelenksbruch und damit wird auch er in die Kammer der Legenden einziehen als der Spieler, der mit gebrochenem Handgelenk (5. Spielminute) einen Doppelpack schnürte, die Mannschaft als Kapitän zum Pokalsieg führte und trotz mehrfachen Auszeiten die Feier bis in die frühen Morgenstunden durchhielt!

 

Eine Woche später traten die Piraten noch zum Super-Schmuh-Cup gegen den Meister La Media an. Hierbei erziehlte der Älteste Spieler der Vereinsgeschichte Claas Stein mit 44 Jahren den Treffer des Tages per Lupfer aus 25 Metern und machte das Ergebnis des Spiels hiermit völlig nebensächlich!

 



Defense wins Championchips!

Michel-2Wenn man am Abend ins Kino gehen will, dann ist die Qual der Wahl schwer, denn an manchen Tagen gibt es keinen Titel, der einen so recht anspricht und an anderen findet sich auf jedem Monitor ein Film, der nach dem eigenen Geschmack ist.

An dem Abend des Ostersamstages war der zweite Fall für mich eingetreten. Ich konnte mich entscheiden zwischen Tor Wars mit dem zotteligen Michubakel in der Hauptrolle, Michel Knight und sein furchtloses Auto, Michel Gadget – Kampf der Robotermenschen und dem absoluten Blockbuster Michel vs Batman&Superman….auch wenn das Ende und der Verlauf des Films schon klar ist, habe ich mich für diesen Film entschieden, denn der Vormittag gab mir den nötigen Vorgeschmack auf lebensgefährlich Flugeinlagen und blitzschnelle Abwehrreflexe…

Nachdem die Piraten sich wie gewohnt 20 Minuten nach dem Treffpunkt pünktlich am Platz eingefunden hatten und sich in der Umkleide der Gänsehauteintreibenden Taktikansprache ergeben hatten, begaben sie sich mit Feuer auf den Platz und nahmen den Kampf gegen die favourisierten Kicker der La Media auf.

Keiner gab ein Stück Spielfeld gegenüber seinen Gegner auf. Es wurde gerannt, gerangelt und gekämpft. Verschoben, angegriffen und verteidigt.

Als Sascha das erste Mal 10 Meter vor dem Tor auftauchte und nur noch einschießen musste, wurde leider auf Freistoß für die Piraten entschieden. Dieser sollte jedoch auch brandgefährlich richtig Winkel geschlenzt werden und konnte auf der Linie geklärt werden, nachdem er über Saschas Haarspitzen strich und fasst ins Tor abgefälscht worden wäre.

Eine weitere durch Can gezielt herausgeholte Standardsituatuon sorgte dann für die gerechte Führung. Die einstudierte Standard von Alex wurde durch Gecko mit Wucht im Tornetz eingewuchtet, während der Torwart sich aufs “Torwart” schreien beschränkte und auf der Linie kleben blieb.

La Media begann nun verbal auszuteilen gegenüber dem Schiri, den Mitspielern, den Gegenspielern, den Grashalmen, dem Ball, dem Wetter und allem anderen, was die Ohren auf Durchzug gestellt hatte. Keiner wollte mit ihnen sprechen und sie erhören und keiner wollte mit ihnen spielen.

Die Piraten zeigten sich weiter verbissen und der Kapitän Gecko musste den ersten gelben Karton nach einer Summe von Fouls akzeptieren.

Kurz vor der Halbzeit mussten die Piraten eine Drangphase der Medialisten verkraften, die mehrfach gefährlich zum Abschluss kamen, jedoch stand dort noch der unglaubliche Michel im Tor mit der Sprungkraft eines Pumas, den Reflexen einer Kobra und den Armen von Inspektor Gadget. Hinter jeden Schuss der Medialen kam sein Hand oder sie schossen den Ball aus Verzweiflung freiwillig am Gebälk vorbei und so ging es für das bessere Mannschaftsgefüge mit einer verdienten Halbzeitführung in die Halbzeit.

Nach emotionalen Worten, denen nachgesagt wird, dass Jürgen Klopp sie sich per Stream als Lehrvideo reingezogen und gleich mit Tuchel und Guardiola bei Facebook geteilt haben soll, gingen die Piraten mit Messer zwischen den Zähnen in die zweiten 45 Minuten.

Jeder Zweikampf wurde angenommen, jede Chance der Medialen Medialisten abgewehrt oder vergeben und dann ging die zweite, in Testspielen eingeübte Spielweise zum Erfolg gebracht werden. Ein aggressives Pressing führte zum Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte und ein umgehender Pass in die Tiefe schickte Marci auf die Reise, der zum 2:0 vollendete nachdem er zwei Gegenspieler austanzte und den Ball am Torwart vorbei in die kurze Ecke schob…sein anschließender Jubelsturm über den gesamten Platz endete in den Armen des absoluten Matchwinners Michel und der umgehenden Auswechselung auf der Atemlosigkeit des Jubels.

Die Piraten glaubten nun an das Weiterkommen, hatten den Sieg im Blick und spielten alle Trümpfe ihrer defensiven Stärke aus. Benny sorgte für weitere Stabilität vor Roberto und Svenno, die trotz der aggresiven Angriffsversuche nichts mehr anbrennen ließen.

Und zur Not stand ja im Tor noch der Genpool von Bat-, Spider-, Iron- und Superman und so gewannen die Piraten bei gleißender Sonne und konnten mit kühlem Blonden den ersten Frühlingstag feiern…

Mannschaft

HALBFINALE !!!

 



Tag der Freibeuterlegenden

IMG-20160319-WA0011 An der Badhoven-Street wurde heute der Tag der Freibeuterlegenden gefeiert. Claas Störtebeker, Lalas und der unvergessene Hamminator beehrten die Piraten zum munteren Testspiel gegen das Café Leinpfad nicht nur mit ihrer Anwesenheit, sondern zwängten sie sich mehr oder weniger in ihren gelb-schwarzen Zwirn um dem nachzugehen, was alle Freizeitfreibeuter eint, dem Fußball!

Die Star(t)aufstellung ließ an die guten alten Zeiten erinnern und es war bei herrlichem Wetter ein launiges Spiel. Alle genossen die Rückkehr der Helden vergangener Zeiten, die jedoch auch deutlich zeigten, dass der Zenit noch nicht überschritten ist.

Herrlich der Seitfallziehertreffer von Lalas nach Rumble-Ecke…das Prinzip der Variante sofort verstanden schlich er sich an die Position, wo er mit der Kopfballverlängerung von Atze (!) rechnen konnte und verwerte diese glänzend. Das kann man nicht lernen, das hat der Mann im Blut!

In der zweiten Hälfte sollte zunächst Claas seinen Ehrentreffer erzielen, den er wie in besten Gerd-Müller-Zeiten von der Strafraumkante in die kurze Ecke verwertete…pure Energie und Freude, die für die nächsten Lebensjahre auftrieb geben sollten durchschlugen ihn und zwangen ihn sich seines Trikots zu entledigen….zur Freude aller hatte er noch ein T-Shirt von seinem Idol McCoist unter gehabt und warf sich in die Jubeltraube an der Bank. Es war zudem der hochverdiente Führungstreffer zum 4:3.

Den Schlusspunkt setzte der Hamminator, nachdem er einen Ball im Lauf mitnahmen und am Keeper des Cafés vorbeischob und ebenfalls den Torjubel genoss, der ihm solange verwährt blieb…sein letzter Einsatz war noch zu Grandzeiten an der BadHoven-Street, als das Fernsehen noch ohne HD auskam und die Fußballer mit schwarzen Schuhen spielten…

Kurze Zeit später wurde abgepfiffen und das ganze Team genoss das Miteinander und den Ausflug in alte Zeiten.

Ein Tag, der nach einer Wiederholung schreit und nach einem Wiedersehen von noch mehr Gesichtern, die in den hintersten Ecken der Köpfe der Freibeuter gespeichert sein sollten!

 



Zerlaberte Vaterfreuden…

Mundzu

Eines sollte der Liga klar sein, die Piraten sind definiv die fruchtsbarste Mannschaft der Liga (der aktuelle Kader weist nach Schätzungen insgesamt 20 Kinder, 3 Schwangerschaften und Atze auf). Von der gesamten Mannschaft darf ich diese Woche dem glücklichen Vater Musti zu seiner gesunden Tochter Romy und einer couragierten Leistung im Spiel gegen Domschänke gratulieren.

Das angesprochene Spiel auf dem kleinen Platz zwischen Bunker und Millertorstadion sollte leider nicht so sehr glücken wie die Empfängnisbereitschaft der Piratengattinnen der letzten Jahre…nachdem die körperlich sehr präsenten Schänker mit Schaustellerunterstützung den Schiri zum Handelfmeterpfiff brachten und diesen erfolgreich versenkten.

Die Piraten setzten nun ein wenig besser nach und eroberten sich, so wie es eigentlich der Plan war, den Ball von den Schänkern zurück und versenkten ihn postwendend im Tor der Schänker.

Die Paarung aus dem ruppigen Spiel der Schänker und dem kleinen Platz sollte den Piraten jedoch an diesem Tag nicht schmecken und so kam es in der zweiten Halbzeit zu einer Überzahlaktion des Gegners, der per Abstauber nach tendenziellen Torwartfehler erfolgreich abgeschlossen wurde. Auch so ließen sich die Piraten immer wieder zum Gerangel provozieren und beschäftigten sich leider zu sehr mit der verbalen als der fußballerischen Auseinandersetzung…

In den letzten 20 Minuten verschlossen sie jedoch die Münder und setzten noch einmal zur Pressingbugwelle an. Sie wurden nun auch wesentlich präsenter vor dem gegnerischen Tor und konnten sich diverse Chancen erspielen, die sie jedoch nicht nutzten. So musste ein Auswärtsniederlage hingenommen werden, die gerade gegen diese unfaire und teilweise sogar bedrohende Mannschaft (“isch hol Klappmesser und dann sehen wir weiter”) einen faden Beigeschmack hatte…aber auch aus diesem Spiel kann man seine Lehren ziehen: “Mund zu – Fußball spielen…”

In der nächsten Woche wird dann gegen Leinpfad getestet, so dass alle Mann ihren Fokus auf das Osterwochenende legen können, wo es gegen die Mammutaufgabe “La Media” im Pokal geht – doch dieser schreibt bekanntlich seine eigenen Gesetze und die Piraten sind bereit cojones zu zeigen und die Eier für das Fest einzusammeln…die Kinder würde es mit Sicherheit freuen!