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#Aarrrrgh – Kämpfen, bolzen, siegen !!!

AtzeTöpperwienStille in der Umkleidekabine des FC Störtebeker. Niemanden kann man hören, keiner will sich bewegen, keiner regt sich. Alle wirken in sich gekehrt. Kein Flachsen, kein Lachen – es kitzelt in der Luft und niemand wagt es, zu atmen. Lindloff hebt den Arm und meldet sich freiwillig für die Position im Tor. Erleichterung in den Augen der Piraten. Alle sind sich umgehend einig, dass man das Angebot umgehend annehmen sollte und Lindloff wird aufgemuntert, dass es das schon machen wird.

Immerhin sollte es heute auch gegen den Besieger vom FC Silbersack und Meisterkandidat La Media gehen. Die Ergebnisse hatten Eindruck hinterlassen, aber der rote Ausweichgrand hatte offenbar ebenfalls Wirkung bei der Spielbereitschaft der anwaltlichen Leistungsträger hinterlassen und so einige bekannte Gesichter waren heute nicht angetreten.

Die Piraten wurden sich darüber klar, dass hier etwas zu holen war und wollten genau mit dieser Einstellung das Halbgrün betreten. Der Grand wird bereits langsam von der Mutter Natur eingenommen und Moos- und Unkrautgeflechte überlagern den Schotter in großen Teilen der Gesamtfläche.

Lindi wurde warm geschossen, die Piraten wärmten sich ebenfalls gründlich und konzentriert auf und dann konnte der Spaß endlich losgehen.

Ein Nachteil der kunstrasenverwöhnten Mannschaften ist es ja, dass sie nur noch über Kunstrasenbälle verfügen. Diese leichten, flummiartigen Dinger, die nicht für einen ehrlichen Grant konzeptioniert wurden und einem nur so um die Ohren springen.

Die Piraten verloren die Platzwahl und spielten zunächst gegen die Sonne. Doch von Beginn an, waren sie hellwach und setzten die Winkeladvokaten von Morgen unter Druck. Diese reagierten verunsichert und ließen viele Querschläger für sich sprechen. Doch auch die Piraten mussten nach den diversen Balleroberungen schnell feststellen, dass mit gepflegtem Kurzpassspiel hier nichts zu holen war.

Sie passten sich der Untergrund schnell an, schlugen den Ball in Rugbymanier nach vorne und versuchten durch den Gewinn der zweiten Bälle Raum zu gewinnen und Torgefahr zu kreieren. Bereits nach 10 Minuten eroberte Alex den Ball auf der linken Seite, spielte ihn in den Rückraum am Sechszenhner entlang und während Sascha den Verteidigern im Weg stand nahm Gecko den Ball völlig freistehend direkt und ballerte den Hoppelball direkt in den Winkel. Ein Traumtor der Marke Tor des Monats, welches wohl nur vom Blindenfußball des FC St. Pauli übertroffen wird.

Die Piraten zeigten sich weiterhin konzentriert und ließen praktisch keine Torchance zu. Und wenn dann doch mal ein Ball in den Strafraum flog, dann packte Keeper Lindloff fest zu und sicherte das Rund in seinen Fangtentakeln.

Fest zugepackt wurde auch an Alex seiner Nase. Wie es genau dazu kam, konnte auch die Zeitlupe nicht auflösen, aber nach einem unglücklichen Zweikampf blieb Alex am Boden liegen und tupfte mit den Fingern am Riechkolben herum. Der Gesichtausdruck sprach Bände und Aushilfsteamchef- und Livekommentator Atze Töpperwien war zum Handeln gezwungen. Er brachte selbstlos Martin für die Halbposition ins Spiel, der mit seiner körperbetonten Spielart auch umgehend ins Spiel fand. Auch, wenn er ohne Aufwärmung nach den ersten drei Sprints erst einmal durchpumpen musste, so kam die zweite Luft schnell und ließ ihn die restlichen 60 Minuten kämpfen und ackern, wie es sich für einen adoptierten Piraten gehört.

An Alex senden wir gute Genesungswünsche für die lädierte Nase, aber er darf sich bei erfolgreichem Bruch bei Mo2 und Sascha in dem Klub der im Spiel gebrochenen Piratennasen willkommen fühlen.

Kurze Zeit später wollte auch Gecko sich in dem Klub der Knacknasen einreihen, aber Lindloff ist halt doch kein Michel und so verpasste er die Nase nur knapp bei dem Zusammenprall mit Gecko. Dieser kam somit gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Doch wer mit gebrochenem Arm über 95 Minuten gehen kann, den stört so ein Schlag aufs Auge nicht und der Capitano ging im Verlauf des Spiels keinem Zweikampf aus dem Weg. Auch er kann Fußball arbeiten und einfach mal stumpf bolzen.

Der Pausenpfiff ließ alle 22 Mannen kräftig durchatmen und Atze nutzte die Chance sich selbst einzuwechseln für Marci. Die Piraten konnten zufrieden sein, doch sie wollten auf keinen Fall aufstecken. Eingepeitscht von Vizekapitän Can und angeleitet vom Ehrenspielführer Mo ging es zurück auf den Platz, wo es noch einmal 45 Minuten weiterging. Alle hängten sich rein und Martin hätte zwei Mal ebenso wie Marci, der für Sascha ins Spiel zurückkam, frühzeitig für die Entscheidung sorgen können, doch es blieb eng beim Zwischenstand von 1:0.

Eng bis zu den Schlussminuten dieses Spiels, für dessen glorreichen Kommentierung Atze ausgewechselt werden musste, denn niemand hätte den Treffer zum 2:0 besser kommentieren können, als Marci sich den Ball an der Mittellinie vorlegte, bis in den Strafraum rannte und dort quer legte auf den mitgelaufenen Sascha, der zum Endstand einschob.

Schluss, aus, vorbei. Hier passierte nichts mehr. Auch weil der überragende Benny Beckenbauer alles klärte, was auch nur annähernd gefährlich werden konnte. Insgesamt eine Weltklasseleistung der gesamten Piratenabwehr, die zum zweiten Mal in Folge zu null spielte und kaum eine Torchance zuließ.

Am nächsten Wochenende treffen die Piraten auf die Aufsteiger vom FC Harakiri. Diese sind mit Startschwierigkeiten gestartet, jedoch niemand weiß, wer eventuell noch fehlte und so sind die Piraten gut beraten nicht in die maßlose Selbstüberschätzung zu verfallen und mit der Einstellung vom heutigen Tage und dem Messer zwischen den Zähnen zu starten!

 



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