Category: Saison 2014/15

*by Mo______________ * by Mo_____________

Quo vadis, FC Störtebeker?!

Der letzte Pfiff ist erklungen an der BadHoven-Street und so gilt es nach einer eher durchschnittlichen Saison einen kurzen Rückblick und einen kleinen Ausblick auf die Zukunft zu wagen…

Das Spiel gegen die Pub Boys war im Grunde ein Spiegelbild der Saison der gelb-schwarzen Piraten…man hat mit 38 Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Liga, aber auch zugleich mit ebenfalls 38 Treffern die zweitschwächste Offensivabteilung. Die Gründe hierfür gilt es in der Sommerpause zu ergründen und aufzuarbeiten würde ein Manager der Bundesliga nun sagen, doch wenn man es genau betrachtet ist die Philosophie der Piraten seit Jahren die Gegner soweit es klappt zu schlagen, aber nicht zu massakrieren…frei nach dem Motto: eine Kuh die man tötet kann man nicht mehr melken…dass dies auch gelegentlich zu unnötigen Unentschieden oder Niederlagen führt liegt auf der “Hand”…

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Alle Jahre wieder…

JoyStoertebeker Es gibt Dinge, die wiederholen sich alle Jahre wieder. Das ist Weihnachten, die legendären Störtebeker-Feiern, der Existenzkampf vom HSV und St.Pauli und nicht zuletzt die Auswärtsspiele auf dem Grantplatz an der Vogesenstraße.

Nachdem La Ola nach vielen Jahren endlich zur Besinnung kam und zur grünen Seite der Macht auf einen wunderbaren Kunstrasen wechselte, übernahm der FC Joy den Platz und bestreitet dort seine Heimspiele. Nicht nur der Platz, sondern auch der Spielstil vom FC Joy ist jedes Jahr der Gleiche.

Diszipliniert arbeiten die Spieler des FC Joy in der Defensive und tun alles dafür kein Gegentor zuzulassen. Man konnte über die Jahre beinahe den Eindruck gewinnen, dass sie eine Saison mit 22 Punkten bei 0:0 Toren mehr feiern würden als eine Meisterschaft.

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Sturmhoch und Traumcomeback an der Badhovenstreet

Samstag Morgen, 8:00 Uhr in Hamburg – der Regen steht waagerecht über dem Platz und erste müde Piraten sammeln sich an der Kaffeeschenke des eifrigen Platzwartes Klaus, um den Tag zu starten. Wieder haben sich so viele Freibeuter freiwillig zum Kampf gemeldet, dass der Mannschaftsrat einen Kader bestimmen musste, der zum Kampf antritt.

Der Wettergott erblickte die erste Ansammlung an Störtebeker Jüngern und ließ den Wind und Regen an der BadHoven-Street abklingen. Punkt 08:30 Uhr ging es in die Kabine um das Kampfgewand überzustreifen, um den Smutjes den Weg unters Deck zu weisen.

Wie zuletzt auch konnten die Piraten in Bestbesetzung antreten, da inzwischen mehrere Anzüge passen und jede Position gefühlt doppelt und dreifach besetzt ist.

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Mittwoch Abend 20:45 – Endlich Zeit für schwarz-gelb

Es macht nicht immer Spaß zu schreiben, zumindest, wenn man emotional von Ergebnissen und Erfolgen in seiner Motivation zum Schreiben gezwungen oder aber auch gebremst werden kann. In der letzten Woche musste ich mich gar bremsen, denn nach dem Spiel gegen die Unsäglichen von der Rutsche wäre ich vermutlich in unseriöse Polemik und Satire oder in Beschimpfungen der unteren Kategorie verfallen.

Schwamm drüber…positiv mitgenommen habe ich, dass nach einer 3:5-Niederlage nach vorheriger 3:1-Führung keine gegenseitige Schuldzuschiebung stattfand, sondern die Niederlage als solche akzeptiert wurde und das gewohnt-allwochenendliche Stelldichein bei kühlen Bier stattfand.

Am letzten Wochenende ging es dann gegen die Karusselbetreiber aus der Domschänke und da der DOM sich gerade im Aufbau befindet hatten die Jungs auch wieder alle Mann dabei, die sie brauchen, um einen kämpferisch starken Fußball zu bieten.

Leider musste man das Spiel ohne St.Pauli-Stadionstimmung spielen, da das Spiel an die Hagenbekstraße wegen des Heimspiels des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt verlegt wurde.

Neben der Atmosphäre des angerenzenden Stadions fehlte den Piraten auch das inzwischen gewohnte, ebene Kunstrasengeläuf und ging back to the roots auf den roten Grant.

Alles was man sich für die ersten 10 Minuten taktisch vornahm, verschoben die Piraten um 10 Minuten nach hinten und nahm nach einer ersten Druckphase der Schänker die benötigte Geschwindigkeit auf, um vorne den Druck erhöhen zu können und so den Ball so weit wie möglich fern von der eigenen Viererkette zu halten.

Leider fehlte es zunächst noch ein wenig an der Durchsetzungskraft und Präzision bei den Piraten, was neben einer wegen diverser Urlauber durchrotierten Startelf auch sicherlich an dem Grant, dem Flummiball und eigenen, persönlichen Unvermögen lag.

Das Bemühen war jedoch stets vorhanden und so konnte Tommy letztendlich herrlich auf der linken Seite freigespielt werden, was er auch gleich nutzt um bis zum Strafraum unbedrängt durchzumarschieren und einen Schlenzer in die rechte Ecke zu setzen. Der Torwart konnte den Ball nur noch rettend abklatschen, so dass Sascha nur noch aus kurzer Distanz einschieben musste.

1 – 0 für die Piraten und das auch nicht unverdient…denn der Topscorer Gecko von den Freibeutern der Freizeitliga ließ zu diesem Zeitpunkt bereits drei 100-prozentige liegen, was man grundsätzlich von ihm in der Art nicht gewohnt ist und das muss so auch mal nach all den Huldigungen gesagt werden…aber nach einer Last-Minute-Anreise aus dem Ski-Urlaub (man bermerke das Timing: von Samstag Abend bis Freitag Abend) sei ihm der Umgang mit den Chancen verziehen…lass Dich nicht hängen, Du bist nicht van der Vaart …

Tjo, und dann…in der zweiten Halbzeit kam es dann, das böse Erwachen…ich habe es nicht gesehen, da ich mir nach meiner Auswechslung gerade die Jacke übergeschmissen habe, aber ist ja auch egal, wie es zustande kam…es war der Ausgleich und das war nicht schön, denn er verwährte uns letzten Endes die Überholung der Schänker in der Tabelle im Kampf um die goldene Ananas. Und es wäre immerhin der Sprung auf Platz 4 in der Tabelle gewesen…das Maximum was wohl in dieser Saison noch greifbar ist…

Nun geht es am nächsten Wochenende gegen die Jungs von Kombüse in der Bad-Hoven-Street…also kreuzt die Säbel und lasst es rasseln. Schickt die Smutjes zurück in die Kombüse und lasst uns die Segel hissen, so dass wir am Ende der Saison den vierten Platz gemeinsam feiern können…



Ohne 1 spielen trotzdem 11

Besser spät als nie und zugleich als Einstimmung auf den morgigen Spieltag nun der verspätete Spielbericht. Nach arktischen Temperaturen am Stadtrand der zukünftigen olympischen Weltstadt braucht die Kapilaren meiner Hände ein paar Tage, um zu enteisen und schreibbereit zu sein. Zudem ließ mich das letzten Endes ernüchternde Ergebnis auch ein wenig den Schweinehund des Schreibens verstärken.

Obwohl man eigentlich mit unserem Spiel gegen den überraschend starken Tabellenführer doch zufrieden sein muss. Die vorgenommene taktische Marschroute wurde von der gesamten Mannschaft beherzigt umgesetzt und so konnte die Null lange Zeit stehen. Lediglich der eine oder andere untaugliche Distanzschuss wurden zugelassen, nun gut, einmal durfte Schweinske-Jens gegen die Latte köpfen und gegen den Außenpfosten schießen, aber ansonsten war es ruhig geblieben an Deck der Fetten Beute.

Es war allerdings auch viel dem unseichten, roten Gewässer in Havighorst geschuldet dessen Maße für einen Fußballplatz irgendwie untypisch erscheinen ließen und ein Gebolze heraufbeschwor, welches nicht vergleichbar ist mit einem üblichen Spitzenspiel an der Bad-Hoven-Street…

Leider vergab ein Pirat die Chance zum Einschieben der Piratenführung in der Mitte der ersten Halbzeit und so ging der Matchplan des zuletzt stark kritisierten Mannschaftsrates nicht zu 100% aufgehen. Das bringt Neues Wasser auf die Mühlen der Atzes dieser Welt, aber wen interessiert das schon…

Nein, wichtiger ist, dass man ein Lebenszeichen setzte und in der zweiten Halbzeit praktisch nichts mehr zuließ. Das große Säbelrasseln der Piraten ließ jedoch auch auf sich warten und so musste man sich knapp aber auch nicht unverdient geschlagen geben. Über eine Punkteteilung hätten sich die Pub Boys sicherlich nicht beklagen dürfen, aber so ist es halt in diesem Jahr, da gehen knappe Spiele halt zu ungunsten der Piraten aus…

Nun steht das nächste schwere Spiel gegen die Meisterschaftsmitfavouriten der Old Boys aus Billstedt im altehrwürdigen Stadion von Bille Billstedt an und alle Mitspieler die noch Zeit in der besinnlichen Vorweihnachtszeit gefunden haben, um im vorletzten Spiel 2014 anzutreten sollten gewappnet sein. Im letzten Spiel haben die nächsten beiden Gegner einen Spielabbruch herbeigeführt, was zeigt, dass die Old Boys bis in die Haarspitzen motiviert zu sein scheinen…

Also, alle Mann an Deck und auf in den Kampf – Hamburg ist schwarz-gelb!

P.S.: Und es wird auch mal wieder Zeit für einen Sieg ohne Echse auf der 10!